would you meet the gaze of the basilisk //March 2011

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would you meet the gaze of the basilisk //March 2011

Beitrag von Isaac am Sa März 31, 2018 10:30 pm

Isaac konnte nicht sagen ob er sich auf diesen Abend freuen sollte oder nicht. Natürlich würde es schön werden seine Geschwister nach einigen Jahren einmal wieder zu sehen. Wenn es nach ihm ginge, dann würden diese Treffen viel häufiger stattfinden als nur alle paar Jahre. Sein Bruder wäre sicherlich bereit dazu. Allerdings würde es ihnen beiden nie gelingen Susannah davon zu überzeugen. Sie war schon immer das Problem gewesen. Sie war es die sie alle getrennt hatte und sie dazu gezwungen hatte sich zu verstecken. Sich alle paar Jahre nur für ein paar Tage zu sehen. Das alles war ihre Idee und die meisten seiner Geschwister haben sich dies einfach gefallen lassen. Balthier, Mary und Isaac waren die einzigen die da nicht mitgespielt haben. Sie hatten keine Angst vor den Menschen. Sie haben sie gehasst. Sie haben sie gehasst für das was sie ihren Geschwistern angetan haben. Sie haben sie gehasst für ihr egoistisches Verhalten. Man hat ihnen gezeigt, dass die Welt mehr zu bieten hat als diesen kleinen, vollkommen Garten und die Menschen haben nichts Besseres zu tun als die ganze Welt für sich zu beanspruchen. Sie hatten Glück, dass sie sich so schnell vermehrt haben und diese Götter an ihrer Seite haben die sie beschützten wie ihre eigenen Kinder. Denn auch wenn die Menschen dachten sie wären die am weitesten entwickelten Wesen auf diesem Planeten lagen sie damit so falsch wie sie sich das nur vorstellen konnten. Und die meisten Menschen würden von dieser Tatsache nie etwas erfahren. Das war ihr Problem. Deswegen würden sie nie von ihrem hohen Ross steigen. Sie waren der Höhepunkt der Evolution. Wenn sie nur wüssten wie dumm sie waren. Ja Isaac hat die Menschen lange gehasst. Er hat so viele von ihnen beseitigt wie ihm über den Weg gelaufen sind. Aber Susannah hatte Angst. Obwohl sie viel mächtiger war als er oder die anderen. Wäre Leevie nicht einer der ersten gewesen der sie verlassen hatte, dann wäre vielleicht auch Susannah anders damit umgegangen. Aber dieser Verlust hat sie so sehr verletzt, dass sie die Kraft nicht mehr gefunden hatte. Ja, Isaac verstand seine Schwester. Er hatte gesehen wie sie gelitten hat. Er hatte die gleichen Schmerzen gefühlt aber er hat sich ihnen nicht hingegeben. Lieber hat er gekämpft anstatt sich von Parasiten unterdrücken zu lassen. Damals haben sich ihre Wege getrennt. Isaac erinnert sich noch sehr gut an diesen Streit. Sie konnten schon immer gut streiten aber dies war anders. Hundert Jahre haben sich ihre Wege getrennt. Die einen haben sich versteckt und die anderen haben gekämpft. Bis Balthier starb. Besiegt von einem ihrer Könige. Von einem Soldaten Gottes, wie er sich selber nannte. Und für die Menschen stand es fest. Wenn Gott will, dass die Basilisken sterben, dann sind sie nicht nur gefährlich sondern Ausgeburten der Hölle. Dämonen. Es war eine Beleidigung die Isaac noch heute stört. Aber für die Menschen stand damit fest, dass die Jagd auf sie noch viel wichtiger war. Sie mussten die Welt von den Dämonen befreien. So führten ihre Wege sie endlich wieder zusammen. Mary erfuhr von dem Tod Balthiers und folgte ihm kurze Zeit später freiwillig. Es war an der Zeit etwas zu ändern. Und so nahmen sie die Gestalt der Menschen an. Susannah übernahm die Entscheidung für sie alle und nun fügten sie sich. Isaac war es egal. Er hatte zu viele von ihnen verloren. In dieser Zeit war es ihm alles egal. Dann sollten sie sich halt verstecken und nie wieder sehen. Es änderte nichts. Ob sie am Ende starben oder sich nur aus dem Weg gingen. Seine Familie gehörte der Vergangenheit an. Wenigstens war Ezra nicht ganz der Meinung. Wenigstens er. Dank ihm gab es diese Treffen. Dank ihm bestand die Familie weiter. Wenn sie auch sehr klein geworden war.
Und nun sollte er seine Geschwister endlich einmal wieder sehen. Allerdings war er sich nicht einmal so sicher ob es heute nicht das letzte Treffen sein könnte. Wortlos legte er von hinten seine Arme um Ele während die den Tisch deckte. Er fragte sich ob die junge Frau nervös war. Vielleicht nicht, aber sie wusste auch nicht worüber Isaac mit seinen Geschwistern reden wollte. Vielleicht war sie aber auch genau so nervös wie er. Einfach, weil sie seine Familie kennen lernen sollte. So lange wie sie über ihr Outfit nachgedacht hatte war sie wahrscheinlich nervös. Jedenfalls ein wenig. Er gab ihr einen Kuss auf die Haare und drückte sie nur einen kurzen Moment fester bevor er sie los lies und ihr mit dem Tisch half. Dem Personal hatte er heute frei gegeben. Sie mussten nicht unbedingt sehen, sollte es heute etwas eskalieren. Leider konnte man bei ihnen nie sagen wann es soweit war. Deshalb war es immer besser sich nach so einer langen Zeit fern von Menschen zu treffen. Nun.. Ele war die Ausnahme. Er lächelte sie an als sie das letzte Glas an seinen richtigen Platz schob. „Das sieht sehr schön aus. Das Essen sollte nun auch bereit sein.“ Ja, Isaac hatte gekocht. Immerhin wollte er mal zeigen, dass er das auch sehr gut konnte.
Wie erwartet klingelten seine Geschwister auf die Minute genau. Aus diesem Grund stand Isaac bereits und sah nun Ele auffordernd an. Er nahm sie einfach bei der Hand und ging mit ihr in den Eingangsbereich wo er sie los lies und dann die Tür öffnete. Wie erwartet schritt Susannah als erste durch die Tür. „Isaac.“ Sie sah ihren Bruder einen Moment liebevoll an bevor sie sein Gesicht in ihre Hände nahm und ihm einen leichten Kuss gab. Während sie ihn immer noch festhielt glitt ihr Blick nur für ein paar Sekunden zu Ele in denen sie sie musterte. Danach sah sie Isaac an und versuchte in seinem Blick irgendetwas zu lesen. Irgendeine Antwort zu finden die sie zufrieden stellte. Aber wie meistens erkannte sie nichts. Und man sah ihr an wie sehr sie das störte. Dennoch ließ sie ihn los und machte Platz für Ezra. Der grinste seinen Bruder breit an bevor sie sich umarmten und sich danach ebenfalls kurz zur Begrüßung einen Kuss gaben. „Dein neues Haus gefällt mir. Endlich treffen wir uns einmal am Meer.“ Er ließ Isaac los und auch sein Blick glitt zu Ele. Allerdings schien er eher neugierig als abgeneigt zu sein. Isaac selber grinste leicht und schüttelte den Kopf. „Wenn ich mich richtig erinnere haben wir uns zuletzt bei dir getroffen. Dieses schöne alte Haus mitten im Wald … wäre nicht direkt hinter dem Wald die Mülldeponie gewesen wäre es sicher sehr schön geworden. Vor allem mit der natürlichen Dusche im ganzen Dach.“ Ezra seufzte und schüttelte den Kopf. Trotzdem grinste er noch immer leicht. „Du wirst mich für immer mit diesem Fehlkauf aufziehen. Glaube mir der Makler der es mir verkaufte wird es sein Leben lang bereut haben.“ Kurz lachte er über eine Erinnerung die ihm dabei durch den Kopf ging. Verstummte jedoch als Susannah sich räusperte und ihre Brüder ernst ansah. Etwas betreten und ebenso genervt schob er seine Hände in seine Taschen und wartete darauf, dass irgendwer was sagte. Isaac wusste, dass dieser Jemand er sein musste. „Ich würde euch gerne Ele vorstellen.“ Isaac stand nun neben ihr und legte eine Hand an ihre Hüfte. Kurz sah er sie an, lächelte leicht und ließ seinen Blick dann wieder zu den Beide gleiten. Er brauchte nicht weiter etwas zu sagen, denn Ezra stand bereits vor ihnen. Mit einem schiefen Lächeln auf den Lippen musterte er das Mädchen kurz und blieb in an ihrem Gesicht hängen so dass sich ihre Blicke für einen kurzen Moment trafen. „Es ist mir eine Ehre.“ Er nahm ihre Hand, hauchte ihr einen Kuss auf diese und lachte dann ganz kurz. „Isaac hat uns noch nie eine seiner menschlichen Liebschaften vorgestellt.“ Ezra hoffte nur dass dieses Mädchen Humor hatte und diese Aussage nicht zu negativ aufnahm. „Ich bin Ezra. Und da sich meine Schwester nicht selber vorstellen wird tue ich das. Sie heißt Susannah. Und mach dir nichts aus ihrem Blick. Sie hatte seit vielen tausend Jahren keinen Sex. Da würde jeder so verkrampft aussehen.“ Sie hörten das genervte Schnauben ihrer Schwester und wurden danach von ihr stehen gelassen. Sie verschwand in das Esszimmer und Ezra zuckte leicht grinsend mit den Schultern als Isaac, ein Grinsen unterdrückend den Kopf schüttelte. Es war vielleicht fies Susannah gegenüber. Immer wieder zog er sie mit irgendwas auf. Aber wäre sein Bruder nicht so wären diese Treffen vielleicht gar nicht auszuhalten.
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